Warum das Impressum kein Zuckerschlecken ist
Hier ist der Deal: Ohne ein korrektes Impressum sitzt Ihre Website im rechtlichen Abgrund. Jeder Klick, jede Seite könnte Sie geradezu in ein Bußgeldfenster katapultieren. Und das ist kein Scherz, das ist Gesetz.
Die Grundpfeiler – was muss rein?
Erstens, Name und Anschrift des Diensteanbieters. Keine Ausreden, keine Pseudonyme. Wenn Sie eine GmbH betreiben, dann auch die Rechtsform, das Handelsregister, die Registernummer. Zweitens, Kontaktmöglichkeiten: Telefon, Fax und eine funktionierende E-Mail-Adresse. Drittens, falls Sie journalistisch-redaktionell tätig sind, benötigen Sie zusätzlich den Verantwortlichen für den Inhalt, den sogenannten “Verantwortlichen nach § 55 Abs. 2 RStV”. Und ja, das gilt auch für Blogger, die gelegentlich Werbung schalten.
Datenschutz trifft Impressum
Durch die DSGVO wird das Impressum fast schon zum Datenmelder. Wenn Sie personenbezogene Daten erheben, muss die Datenschutzerklärung verlinkt sein – und das nicht irgendwo versteckt, sondern klar erkennbar. Hier ein Beispiel, das Sie sofort übernehmen können: https://formel1heute.com/impressum/.
Typische Fallen, die Sie vermeiden sollten
Ein häufiger Fehltritt: Das Impressum auf einer Unterseite verstecken. Das ist ein No-Go. Es muss von jeder Seite aus mit einem Klick erreichbar sein – am besten im Footer. Ein weiteres No-Go: Unvollständige Angaben. Wenn Sie nur “Max Mustermann” schreiben, ohne Adresse, ist das ein klarer Rechtsverstoß. Und vergessen Sie nicht, die Angaben immer aktuell zu halten. Ein veraltetes Impressum ist genauso gefährlich wie ein fehlendes.
Wie schnell ist das zu erledigen?
Sie denken, das dauert ewig? Falsch. In wenigen Minuten haben Sie die Basisdaten zusammen. Dann ein kurzer Text, ein bisschen Formatierung, und schon ist das Impressum live. Wenn Sie ein CMS benutzen, gibt es meist ein fertiges Modul dafür – nutzen Sie das!
Der Knackpunkt: Verantwortung übernehmen
Schluss mit Ausflüchten. Wenn Sie das Impressum ignorieren, signalisieren Sie Gleichgültigkeit gegenüber Ihren Besuchern und den Behörden. Und das kostet nicht nur Geld, sondern auch Reputation. Also, setzen Sie die Pflicht jetzt um.